Was vom Reboot übrig blieb: nein, danke!

7 Okt

Wir kommen so langsam zum Ende des Resümees. Bleiben noch die Comics, die mir gar nicht gefallen haben. 

Fangen wir mit dem großen Namen an: Superman. Hatte Action zumindest noch ein interessantes und stimmiges Konzept, funktionierte hier gar nichts mehr. Davon angefangen, dass die alte Superman-Welt symbolisch mit dem Daily Planet Gebäude angerissen wird, über die Tatsache, dass Lois Lane scheinbar eine Lobotomie hinter sich hat bis zu Clarks nervigem Artikel. Der war tatsächlich so schlimm, dass ich den Comic am liebsten weggelegt und nie wieder angefasst hätte. Da helfen dann auch all die nostalgischen Sätze nicht, die in Clarks Artikel eingebaut wurden. Für mich ein Superman zum abgewöhnen, um den ich einen großen Bogen machen werde (ähnlich wie bei Grounded).

Hawk & Dove wird für mich auf ewig die Serie sein, die von ihrem Zeichner aufs Papier gebracht wird, während er ein Auto fährt. Der Rest ist eine Handlung, die auch schon x-Mal da war und viele offene Fragen. Wie schon mal erwähnt, es hätte auch #16 sein können und nicht #1. 

Was soll das eigentlich ist die Frage, die man sich bei Justice League International stellt. Das Konzept könnte gut sein – könnte. Ist es aber nicht. Da hilft dann auch Batman nicht mehr. Ein Team mit weitestgehend unbekannten Charakteren, die einem auch nicht so schnell ans Herz wachsen und eine Handlung, die ziemlich vorhersehbar ist. Man kann sein Geld auch besser ausgeben.

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2 Antworten to “Was vom Reboot übrig blieb: nein, danke!”

  1. nachtstrom 7. Oktober 2011 at 09:05 #

    Haha, deine Infos zum DCnU werden immer doomiger :-))) Wie schon an anderer Stelle mal gesagt: Ich vertraue deiner Urteilskraft und werde mir das Lesen dieser Katastrophen ersparen. Was mich interessieren würde: wieviele von den neuen Serien der New 52 wirst du nun weiterlesen? Ist vermutlich eh überschaubar, was gut ist, denn sonst kommt man ja zu nix anderem mehr. Mich ärgert einfach nur, dass exzellente Leute wie Johns und Morrison durch den Neustart verheizt werden, als Erstleser dieser Elaborate würde man wohl nie vermuten, was diese tollen Autoren früher leisteten.

    Übrigens hab ich in irgendeinem deiner Artikel den Namen Gail Simone aufgeschnappt, danke dafür! Hab mir ihren “Secret Six”-Run besorgt und bin zum absoluten Fan mutiert. In einer Liga mit dem grossen Garth Ennis!

    Liebe Grüsse,

    Doc

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