DC und die Frauen – eine Tragödie? Über das Batgirl von San Diego

28 Jul

Frauen und DC Comics, das will nicht so ganz zusammen passen. Nicht nur, dass DC gerne mal seine weiblichen Heldinnen in die Ecke stellt und eher unbedeutendere Nebenrollen verpasst, so bald sich eine Gelegenheit dazu bietet. Nein, bei ihrem (Nicht-)Reboot hat, der Verlag es auch geschafft, vor allem seine weiblichen Künstler abzuschaffen, wie man hier sehr schön sehen kann. Ansprechen sollte man diese Tatsachen aber besser nicht – vor allem nicht, wenn es um  eine Fragestunde mit Dan Didio geht, wie ein weiblicher Comic-Fan dieses Jahr auf der San Diego Comic Con feststellen musste. Selbst noch nicht so lange in der Comic-Welt zu Hause, wagte sie sich bei den Panels, auf denen die schöne neue DC Comic-Welt vorgestellt werden sollte ans Mikrofon und fragte ganze einfache Fragen, zum Beispiel „wo sind all die Frauen“. Was folgte, spaltete die Fangemeide, vor allem im Internet, in Leute für die das Batgirl von San Diego ein Störenfried war, der die kreativen Köpfe von DC anfeindet und solche, für die sie eine Heldin wurde, die offen ansprach, was viele dachten.

Sue von DC Women Kicking Ass hat ein lanfes Interview mit der jungen Frau, in dem sie ihre Sicht der Dinge darstellt. Interessant zu lesen und auf jeden Fall mal wieder ein Zeugnis, dass Frauen und DC vielleicht eine Tragödie sein mögen, PR und DC ist aber ein Desaster (das wie so oft die einzelnen Autoren ausbaden bzw. ausbügeln müssen).

Das Interview kann man hier finden.

 

5 Antworten zu “DC und die Frauen – eine Tragödie? Über das Batgirl von San Diego”

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