Kurzrezension: Spider-Island: Cloak and Dagger #3

24 Nov

Okay Marvel, das war gemein! Da schaffst du eine Mini-Serie, die praktisch nichts, aber auch wirklich gar nichts mit deinem Event Spider-Island zu tun hat, nur um Werbung für zwei Charaktere zu schaffen. Frei nach dem Motto: 2schreibt alle, wie toll ihr die beiden findet, dann gibt es eine Serie mit ihnen“ – und alle machen mit, weil die Mini-Serie wirklich gut ist und Cloak und Dagger tolle, interessante Charaktere – und dann gerät die Serie mitten in Marvels Cacelpocalypse. In dieser wirtschaftlichen Lage wird das wohl leider nichts, sorry. Was nicht ganz so schlimm wäre, würde diese Serie nicht mit einem riesigen Cliffhanger und einer Vorschau auf die zukünftigen Abenteuer von „Cloak and Dagger“ enden. 

Vielen Dank auch Marvel. Wer aber mal testen will, ob es sich lohn andere Ausgaben von „Cloak and Dagger“ aufzuspüren, der sollte die Mini-Serie ruhig lesen. Die Zeichnungen sind wirklich sehr gelungen und schaffen es gut, die unterschiedlichen Charaktere und ihre Kräfte in Szene zu setzen. Außerdem sind Cloak und Dagger Helden, die einen gewissen Sinn für Humor haben – oder besser die Situationen, in die sie geraten. Auch wenn man sie manchmal am liebsten schlagen möchte, wenn sie wieder nicht kapieren, dass auch ihr Partner sie liebt (im Sinne von „verliebt sein“).

Lesenswert wäre so eine Serie – aber bis dahin, müssen wir uns mit Spider-Island: Cloak and Dagger“ zu frieden geben.

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