Kurzreview: Huntress #1 & #2

4 Dez

Eine de Figuren, die DC bei seinem Reboot zunächst ad acta gelegt hatte, war Helena Bertinelli alias Huntress.  Schon bei DCs erstem großen Reboot wurde eine Huntress abgeschafft – so war es vielleicht doch überraschend, dass diese Helena nicht einfach im Nirgendwo verschwand, sondern eine eigene Miniserie bekamt.

In dieser Serie geht Helena nach Italien, um einen Händlerring auffliegen zu lassen – und stolpert dabei nicht nur über Waffenlieferungen, sondern auch noch über Menschenhandel. Der Mafiosi, der dafür verantwortlich ist, steht von nun an auf Helenas Abschussliste.

Die Handlung der Huntress Miniserie st bisher noch recht einfach zusammen zu fassen. Trotzdem ist die Serie alles andere als banal und simpel. Bisher funktioniert sie erstaunlich gut und man kann erahnen, dass sich am Ende eine gute Geschichte in einem Sammelband zusammenfügen wird. Überraschend ist auch, wie viele Bezüge es zur aktuellen politischen Lage es in dem Comic gibt. Von Berlusconi und dem Müllskandal in Neapel über den arabischen Frühling und die Situation der Flüchtlinge in Europa – alles fügt sich gut in die Handlung und verortet einmal einen Comic wirklich im hier und jetzt.

Hinzu kommen wirklich gute Zeichnungen, die den Comic noch etwas besser machen.

Bisher kann Huntress wirklich überzeugen – wenn das Niveau gehalten wird, dürfte die Miniserie einer der besten bei DC werden.

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