Kurzreview: Severed #4

4 Dez

Nach einem spannungsgeladenen Abend bei dem „Händler“ Mr. Fisher scheiden sich bei Jack und Sam die Geister. Während der naive Jack einen neuen Freund gefunden zu haben glaubt und es kaum abwarten kann, mit der Gruppe zu seinem leiblichen Vater zu fahren, macht sich Sam Sorgen. Irgendwas stimmt nicht mit diesem alten Kerl, der viel zu freundlich ist – und sie wird es herausfinden.

Nachdem „Severed“ ziemlich gruselig begann, waren #2 und #3 schon wesentlich ruhiger. Ab der #4 ist der Horror eindeutig wieder zurück – und am Ende beginnt der Leser zu ahnen, woher die Angst des alten Jack stammen könnte, der diese Geschichte ja seiner Familie erzählt.

Während die Handlung sogar noch etwas besser geworden ist, lassen die Zeichnungen hier leider etwas nach. In einigen Panels wirken Sam und Jack, als wären sie 16 und nicht um die 12 Jahre alt. Auch schwankt der Stil zwischen zu wenigen Linien und zu vielen.

Trotzdem ist „Severed“ immer noch stimmungsvoller, spannender Horror, der geschickt mit seiner Umgebung und der Zeit spielt. Scott Snyder und Scott Tuft erzählen eine weitestgehend leise Geschichte, in die sich das Grauen langsam einnistet um sich dann mit voller Wucht zu entfalten. Es bleiben noch 3 weitere Ausgaben von „Severed“ und die Frage, wohin die Reise Jack noch führen wird. Lesenswert wird es allemal werden.

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