Papier gegen Pixel – Dark Horse geht digital mit den Preisen runter

5 Dez

Am 14. Dezember wird sich Dark Horse den Comic-Verlagen anschließen, die ihre Comics am Tag des Erscheinens gleichzeitig in die „realen“ Comicshops und in die digitalen „Stores“ geben. Damit schließt sich Dark Horse DC und Marvel an (letzte werden aber erst nächstes Jahr im März mit diesem System starten). Der Unterschied zu den beiden großen Verlagen? Bei Dark Horse werden die einzelnen Comics im Schnitt für $1.99  verkauft werden – und damit deutlich preiswerter sein, als die Hefte aus den Comicläden. 

Steve Niles fragte bei Twitter, was die Leute von diesem Schritt halten und löste damit eine wilde Diskussion aus, ob Dark Horse damit die Comicläden beschädigen würde oder nicht und ob es zu begrüßen sei, wenn Comics digital preiswerter zu erhalten sind. Fragen, die immer aufkommen, wenn es um digitale Comics geht und die Möglichkeit, diese billiger anzubieten als die Papierversionen.

Im Moment bleibt abzuwarten, ob DC und Marvel auch ihre Preise senken werden – oder besser, wann und ob dies tatsächlich Auswirkungen auf die Comicläden in den USA oder sogar bei uns haben könnte.

via http://www.newsarama.com/comics/dark-horse-same-day-digital-111130.html

2 Antworten to “Papier gegen Pixel – Dark Horse geht digital mit den Preisen runter”

  1. Andy 6. Dezember 2011 um 20:04 #

    Zu dem Thema gab es bei Wired nach Launch des iPad2 einen sehr lesenswerten Artikel:

    http://www.wired.com/magazine/2011/06/ff_digitalcomix/all/1

    Ich persönlich bin erst durch digitale Comics wieder verstärkt zum Leser geworden. Einzelausgaben würde ich mir nie mehr kaufen, nur noch Trades.

    • eincomicleben 6. Dezember 2011 um 22:28 #

      Interessanter Artikel, danke für den Link.
      Ich mag ja meine Enzelhefte und liebe den wöchentlichen Gang in den Comicladen – aber ich bin absolut dafür, dass die Verlage die digitalen Möglichkeiten mehr ausnutzen. So könnte man mehr Serien rausbringen und für mehr Abwechslung sorgen. Auch wären die digitalen Stores eine Möglichkeit, kleine Verlage zugänglich zu machen oder Ausgaben, die inzwischen „out of print“ sind – oder eben Leuten Comcis ins Haus zu bringen, die weit, weit weg von allen Comicläden wohnen.

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