Christmas Comic Shopping List #16 – Ghostbusters: Displaced Aggression

9 Dez

Nachdem der erste Versuch, eine Ghostbusters Comic-Serie zu starten ziemlich kläglich gescheitert war, übernahm IDW die Rechte und ging die Sache etwas langsamer an. Was bedeutete, dass einzelne Geschichten und Mini-Serien gab.

Die gelungenere davon war „Displaced Aggression“. Ohne großen Vorlauf wird man hier gleich in die Geschichte geworfen: Die Ghostbusters wurden von Gozers Vater angegriffen und alle in verschiedene Zeiten verstreut. Na gut, fast alle. Denn während Peter im Wilden Westen, Ray im Mittelalter, Egon in der Zukunft und Janinie an französischen Hof landet, bleibt Winston in New York zurück.

Die einzelnen Episoden zeigen, wie sich das Team langsam wieder zusammenfindet, dank der Hilfe von Rachel, der neuesten Ergänzung im Team.

Die einzelnen Episoden spielen gut mit den Eigenheiten der einzelnen Ghostbuster und erzählen so amüsante, kleine Geschichten vor dem großen Hintergrund, dass man Gozers Vater aufhalten muss.

Fehlen tut nur etwas die Tiefe, die sich bei den wenigen Seiten dann doch nicht einstellen kann. So erfährt man nicht, wie Gozers Vater in diese Welt kam und die Ghostbusters angreifen konnte.

Die Zeichnungen sind auch recht gelungen, man versucht die Schauspieler einzufangen, ohne sie zu realistisch zu zeichnen.

Als eine eigenständige Geschichte ist „Displaced Aggression“ eine nette Unterhaltung, die eher auf Spaß setzt, als auf Dramatik (die sich bei der Thematik ja auch angeboten hätte) und die Eigenheiten der einzelnen Geisterjäger gut einfängt.

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