Christmas Comic Shopping List #20 – Batman: Arkham Asylum

13 Dez

Lange bevor man mit dem Namen „Arkham Asylum“ ein Videospiel verband, war es vor allem ein Synonym für die Schrecken, die Gotham City zu bieten hatte. Schließlich war Arkham das „zu Hause“ des Jokers und der anderen Bösewichte, die Batman und seiner Stadt das Leben so schwer machten. Dann kam Grant Morrison und zeigte, wie viel Grauen sich wirklich mit dem Namen „Arkham Asylum“ verbinden. In seiner Graphic Novel erzählt Morrison zwei Geschichten. Einmal ist da die Geschichte von Amadeus Arkham, der das „Arkham Asylum“ gründen soll. In der Gegenwart hat der Joker das Asylum übernommen und fordert, dass Batman sich zu ihnen gesellt.

Auszeichnen tut sich diese Graphic Novel vor allem durch ihre Zeichnungen von Dave McKean, die auf den ersten Blick fast schon etwas abschreckend wirken können, so anders sind sie. Fast etwas impressionistisch, dunkel, kollagenhaft ist der Stil dieser Geschichte, der wirklich zur Handlung passt und diese perfekt wiedergibt.

Die Handlung selbst ist ein großes Drama – von Arkhams Familientragödie bis hin zu Batmans Zeit unter all den Irren und der Frage, ob er nicht vielleicht doch in diese Anstalt gehört. „Arkham Asylum“ ist sicher einer der ungewöhnlichsten Comics, die DC je herausgebracht hat. Dunkel, brutal, geheimnisvoll und etwas verworren. Anders, aber auf jeden Fall lesenswert.

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