Christmas Comic Shopping List #23 – Superman: The Man of Steel

16 Dez

Es war einmal ein Kind, das wurde vom untergehenden Planeten Krypton auf eine lange Reise geschickt wurde und schließlich in Kansas landete. Dort wurde er von einem Farmer-Ehepaar adoptiert, wusch behütet auf, ging in die große Stadt und nutzt dort seine Superkräfte, um die Menschen zu beschützen. So oder so ähnlich könnte man die Geschichte von Superman zusammenfassen. Nachdem  DC sein bisheriges Comic-Universum in der „Crises of Infinite Earths“ zerstört hatte, war es an der Zeit, diese Geschichte neu zu erzählen. Die Rolle viel John Byrne in Form einer 6-teiligen Miniserie zu. „The Man of Steel“ war geboren, und existierte lange über die ersten sechs Comics hinaus.

Die Meinungen über John Byrne mögen geteilt sein, aber „The Man of Steel“ ist unbestreitbar ein wichter Comic. Hier wurde der moderne Superman geschaffen, wie er für lange Jahre in der Gegenwart existieren sollte (erst um die Zeit von Smallville herum wurde Superman und seiner Ursprungsgschichte wieder abgewandelt). Viele Elemete des Comics haben es dabei auch immer wieder geschafft, andere Versionen zu inspiereiren (Superman rettet in „Lois & Clark“ auch ein Shuttle und in „Smallville“ spielt Clark wohl nicht von ungefähr Football).

Neben Superman bekommt hier aber auch die lange Zeit gültigen Versionen der Kents, von Lex Luthor und Lois Lane. Auch ist Clark hier mehr Person als Maske, was wirklich eine gelungene Abwechslung ist.

In der Miniserie lernt man zudem Batman, Bizarro und auch ein paar neue Gegner kennen – neben der Geschichte, wie der Junge aus Kansas Metropolis großer Held wurde.

Man mag John Byrnes Geschichten mögen oder nicht – interessant ist es allemal, wie Superman hier für eine neue Generation neu erfunden wurde. Gerade auch, da man jetzt einen aktuellen Vergleich mit dem „New 52“ hat. Zudem ist es ein Stück Comicgeschichte – und damit nicht nur für Superman-Fans ein wirklich interessanter Comic.

2 Antworten to “Christmas Comic Shopping List #23 – Superman: The Man of Steel”

  1. Mike 16. Dezember 2011 um 22:23 #

    …von „gewissen Supie-Fan-Kreisen“ (ich gehöre auch dazu) wird Byrne’s Version auch gern als „Super Yuppie“ tituliert…

    Der Comic war enorm wichtig für die (Weiter-)Entwicklung der Figur „Superman“… enttäuschend war aber, das Byrne bereits nach etwa 50 Heften (inkl. „Man Of Steel“, „Action Comics“, Vol. 1 und dem extra für ihn neu-gestarteten „Superman“, Vol. 2) das Handtuch hinwarf… (obwohl er vorab versprach, mindestens für 100 Hefte zur Verfügung zu stehen).

    btw: „Man Of Steel“ (Vol. 1) und die nachfolgenden TPs (Vol. 2 – 5) sind lt. DC nicht mehr lieferbar („OOP“ / Out Of Print); wer die Bände im Comic-Shop seines Vetrauens sieht, sollte zugreifen.

    • eincomicleben 16. Dezember 2011 um 23:57 #

      Ich benutze zur Schnellkontrolle ja das böse Brose A im Internet – aber wundern tut mich das nicht, denn gefühlt gehen jetzt alle alten Serien „out of print“. Wer jetzt nicht schnell bei seinem Comicladen zugreift, wird wohl auf Aniquariate setzen müssen, bis DC ein Einsehen hat.

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