Kurzreview: Star Trek (ongoing) #4 und #5

23 Jan

The Galiloe Seven, Part 2

Die zeit läuft ab… während die Shuttle-Crew um Mister Spock verzweifelt versucht, ihre Raumfähre wieder startklar zu machen, wird Captain Kirk bedrängt, endlich seine ursprüngliche Mission auszuführen, von der die Leben der Kolonisten auf New Paris abhängen. Aber kann der Captain wirklich seine Crew zurücklassen? Ein Konflikt, aus dem ihn schließlich eines einer Crewmitglieder befreien soll…

Operation: Annihilate, Part 1#

Eine Schneise von Massenwahnsinn zieht sich durch das Weltall und die nächste Kolonie auf diesem Weg wäre Denevan. Schon auf dem Weg begegnet die Enterprise einem kleinen Raumschiff, dass von seinem Piloten in die Sonne gesteuert wird. Das letzte, was der Pilot sagt ist, dass er nun frei sei. Wenn die Crew um Kirk schon dachte, dies sei verstörend und seltsam, soll ihnen der Besuch auf der Planetenoberfläche verraten, dass es immer noch schlimmer kommen kann.


Nachdem die erste Adaption (vor allem im direktem Vergleich mit der Star Trek TV-Episode, die zu der Zeit gerade lief) am Ende noch etwas komprimiert und  gehetzt gewirkt hat, ist das Ende bei „The Galilio Seven“ wirklich gut gelungen. Ja, man hat hier vieles verändert und dem neuen Universum angepasst – aber es ist schlüssig und gibt viele Figuren die Chance, auch mal im Rampenlicht zu stehen.

Ähnlich „Operation: Annihilate“. Der Comic hat direkte Bezüge zum Film (als klein Kirk den Wagen seines Onkels stahl, fuhr er an seinem größeren Bruder vorbei, der gerade dabei war, von zu Hause abzuhauen) und schließt so sogar noch ein paar Wissenslücken, die der Zuschauer noch hatte.

Ansonsten ist die Idee, die Bewohner des Planeten eher wie Zombies auftreten zu lassen sicher zeitgemäß und verpasst der Geschichte auch eine schön gruselige Grundstimmung. Wie es hier weitergeht darf man durchaus gespannt sein, denn die Veränderungen sind im Gegensatz zur TV-Episode doch schon größer.

Zusammenfassend ist Star Trek immer noch eine der beste Comic-Seiren, die man derzeit lesen kann. Sie ist voller Action, dabei durchaus mal humorvoll, auch mal gruselig oder etwas romantisch – Themen, die man auch aus anderen Star Trek Serien kennt.

Die Zeichnungen ähnlen immer noch den Schauspielern und sind wirklich von guter Qualität. So macht der Comic nicht nur Spaß, sondern auch Lust, sie die alten Star Trek Episoden anzusehen, um zu erfahren, was in diesem neuen Universum anders ist.

Eine Frage stellt sich allerdings: Nachdem man nun die „Pilotfolge“ und eine Geschichte aus der Mitte der ersten Staffel adaptiert hat, bildet „Operation: Annihilate“ die letzte Episode der ersten Staffel. Wird das auch für das neue Universum gelten? Möglich wäre ja, dass man danach tatsächlich in die zweite Staffel springt, um die Handlung (und die Leser) am Ende auf den Stand zu bringen, auf dem auch der neue Kinofilm spielen wird. Ob dies wirklich so sein wird und ob am Ende trotzdem noch alle Folgen ihrem Weg ins Comicuniversum finden, muss sich zeigen. Zu wünschen wäre es, denn dies ist wirklich eine gelungene Umsetzung von Star Trek.

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