Kurzreview: Star Trek Ongoing #6 – Operation: Annihilate! Part 2

1 Mrz

Nicht gerade die idealen Voraussetzungen für ein Wiedersehen: Während Spock in der Krankenstation liegt und Doctor McCoy versucht ihn von dem Parasiten zu befreien, der ganze Kolonien durch Wahnsinn ausrotten kann, muss Kirk lernen, dass es Bruder auf der letzten befallenen Kolonie lebte. Zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn. Man erfährt nicht jeden Tag, dass man Onkel ist, aber für Freude hat Kirk keine Zeit. Eine Lösung muss her – um Spock zu befreien und die Kolonie zu retten. Die Idee dazu kommt dann von Spock, der in der Lage ist, den Schmerz zu Unterdrücken, den der Parasit auslöst.

Bei „Operation: Annihilate! Part 2“ merkt man die Änderungen dieses Star Trek Universums besonders stark. Während es für Kirk hier ein recht versöhnliches Ende gibt, zeichnet sich ab, dass Spock nach der Zerstörung von Vulkan mehr Probleme mit sich herumschleppt, als er sich selbst eingestehen will. Tatsächlich ist dieser Teil besonders spannend, denn er verbindet die beiden letzten Abenteuer der Enterprise-Crew miteinander. Auch der veränderte Tonfall der Comicreihe kommt der Handlung hier zugute. Wirkte das schulterklopfende Lachen am Ende der TV-Episode doch etwas unpassend, nachdem McCoy Spocks Gesundheit bei einem Experiment riskiert und Kirk praktisch seine ganze Familie verloren hatte, hat man hier die Handlungen der Personen der Situation angepasst. Die Verdichtung der Handlung passt hier. Während Kirk mit seiner Familie befasst ist, kommt Spock auf die rettende Idee – auch wenn es Konsequenzen gibt. Angenehm ist, dass hier nicht lange gerätselt werden muss, nur um noch ein paar Minuten auszufüllen – oder dass man noch einen Cliffhanger für die nächste Werbepause einzuführen hat.

Die nächste Ausgabe scheint sich an den Ergebnissen aus „Operation: Annihilate“ anzuschließen und sich wieder mit Vulkan und der Auswirkungen von Neros Handlungen zu befassen. Der neue Kinofilm rückt näher und auch Star Trek Ongoing wird langsam die Charaktere auf das neue Kinoabenteuer vorbereiten. Bleibt zu hoffen, dass die neuen Geschichten um die Crew ebenso gelungen sein werden, wie die Adaptionen alter Episoden.

Am Ende bleibt noch, dass die Zeichnungen immer noch gut sind, die Charaktere den Schauspielern wirklich ähnlich sehen und es Mike Johnson shcafft, die Star Trek typische Mischung aus Drama und Humor einzuhalten.

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