Kurzreview: Star Trek #7-#8 – Vulcan’s Vengeance

8 Mai

Die Enterprise ist in der Nähe der Neutralen Zone unterwegs, als sie in einen Spionage-Krimi um Vulcanier, Romulaner und die letzten Überbleibsel der Narada verwickelt wird, der sich schnell zu einem verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit entwickelt.

Irgendwann musste es ja so kommen. Aber zumindest ich habe nicht so schnell damit gerechnet: die erste eigenständige Geschichte der Comic-Fortsetzung des letzten Star Trek Films. Nachdem man drei Folgen der klassischen Serie um Kirk, Spock und Co. in das neue Star Trek Univerum sehr gelungen adaptiert hat, kommt mit den Ausgaben #7 und #8 nun eine Geschichte, die auf keiner Folge beruht, sondern sich explizit mit den Auswirkungen des ersten Kinofilm beschäftigt. 

Auf eigenen Füßen stehen

Der Start von Vulcan’s Vengeance ist dabei noch etwas…langsam. Es dauert, bis die Handlung in Fahrt kommt (was bei einem Spoinage-Plott sicher nicht so ungewöhnlich ist). Im Zeiten Teil der Handlung hat man als Leser zwar sehr schnell erraten, was hier eigentlich Sache ist – dafür liest sich #8 wieder sehr unterhaltsam. Witzig ist auch, dass man den Sicherheisoffizier „Cupcake“ aus dem Film wieder eingebaut hat.

Die Auflösung lässt befürchten, dass es im nächsten Kinofilm wieder irgendwie um Nero und sein Raumschiff gehen könnte (obwohl doch angeblich Khan der Bösewicht sein soll). Dafür kann man hier langsam erleben, wie Kirk und Spock vielleicht noch nicht Freunde werden, aber auf dem besten Weg dorthin sind.

Eine Fragen des Stils?

Am Ende kann Vulcan’s Vengeance doch überzeugen. Wobei #8 der deutlch bessere Teil ist. Das gilt auch für die Zeichnungen, denn hier sehen die Charaktere wirklich aus wie wir sie aus dem Kinofilm kennen.  Joe Phillips steigert sich da noch in Bezug auf #7. Auffällig ist dabei, dass die „Kulissen“ dafür etwas sparsamer gehalten sind. Sie zeichnen sich vor allem durch eine bestimmende Hintergrundfarbe und nicht allzu viele Details aus. Bei einem zweiten Blick passt das aber auch zu Star Trek, die ja nie so viel Geld für ihre Kulissen in der Serie hatten – dass die Zeichnung in diesem Sinne an die Serie erinnern, kann man nicht wirklich als Nachteil betrachten, sondern sollte man eher als eine Art Hommage betrachten.

 

4 Antworten to “Kurzreview: Star Trek #7-#8 – Vulcan’s Vengeance”

  1. trekonline.de 9. Mai 2012 um 02:55 #

    Danke für die nette Zusammenfassung zum Thema Star trek. Werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen. Danke, Evelyn.

    • eincomicleben 9. Mai 2012 um 16:47 #

      Danke und gern geschehen. Die anderen Star Trek Comics hab ich hier auch besprochen, falls du sie noch nicht gelesen hast😉

  2. Walter West 18. Mai 2012 um 23:45 #

    Hab’s jetzt auch grad gelesen. Die Zeichnungen in #8 fand ich zumindest beim Kampf mit Cupcake nich‘ so dolle.

    Mich hat zudem zu Beginn der #7 verwundert, dass sich die eine Szene im Delta-Quadranten abspielte. Wie kamen die denn so schnell da hin und wieder weg? Die Voyager hat doch ’ne Ewigkeit von dort zurück gebraucht…

    • eincomicleben 19. Mai 2012 um 09:34 #

      Gutes Auge! Das hab ich völlig überlesen! Es hätte wohl höchstens Beta-Quadrant sein dürfen – oder man hat gerade sichergestellt, dass es in diesem Univerum nie Boyager geben wird.

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