Kurzreview: Star Trek #9 (ongoing): The Return of the Archons, Part 1

6 Jun

Wir sind wieder in der ersten Staffel von Star Trek angekommen – und das mit einer Folge, die sich erstaunlich gut für eine Adaption ins neue Star Trek Universum eignet: The Return of the Archons. In Teil 1 hat Kirk beschlossen einen angeblich unbewohnten Planeten zu untersuchen, nachdem die Scans dort sehr wohl (menschliches) Leben nachwiesen – und der Captain der Enterprise von einem Professor früher schon von einem angeblich dort verschollenen Raumschiff gehört hat. Doch das Landungsteam ist verschwunden und so beamt sich der Captain zusammen mit seinem ersten Offizier, dem sich sträubenden Doktor und einem anderen willigem Opfer aus der Crew an die Oberfläche. Schließlich ist nicht nur ein Rothemd verloren gegangen, sondern auch noch Mister Sulu.

Auf dem Planeten treffen die Crewmitgleider auf eine mittelalterliche Zivilisation die zum großen Teil wie in Trance durch die Welt läuft. Die andere Hälfte macht dann Ärger. Und damit haben die Probleme noch nicht mal angefangen.

Was am Ende des Comics vielleicht am bemerkenswertestes ist: mit ein wenig mehr Raum hätte man tatsächlich eine ganze Folge in eine Ausgabe der Comicserie umwandeln können. Sicher, stark gekürzt, aber immer noch spannend und interessant. So bleibt abzuwarten, was wir noch alles im zweiten Teil erleben werden. Zu vermuten ist, dass Sulu eine große Rolle spielen wird, wenn man der ersten Seite des Comics glauben darf.

Die Veränderungen des Comics – die Geschichte spielt hier nicht in einer Art Western-Atmosphäre und auf die Zeit, in der die ganze Bevölkerung ausflippt hat man (bisher) auch verzichtet – machen sich nicht störend bemerkbar. Auch wenn die Welt eine unheimliche Atomsphäre haben soll, zeigt sich hier eher der typische Star Trek Humor, hier besondre in Person von „Bones“. Mister Sulu darf hier wieder einmal glänzen und es zeigt sich auch, dass Kirk und Spock sich langsam immer besser kennen und verstehen (an der Freundschaft arbeiten die beiden noch).

Besonders positiv muss man hier auch wieder die Zeichnungen hervorheben. Stephen Molnar schafft es hier, die Gesichtszüge der Schauspieler einzufangen und die Charaktere so aussehen zu lassen, wie man es aus dem letzten Kinofilm gewohnt ist. Auch kommen hier die Hintergründe etwas besser zu Geltung,

Star Trek bleibt eine gelungene Fortsetzung des neuen Universums und kann einem die Zeit bis zum nächsten Kinofilm sehr versüßen.

Eine Leseprobe zum Comic gibt es hier.

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