Christmas Comic Shopping List Gastbeitrag – Jack Kirby’s Fourth World Omnibus Vol. 4

5 Dez

Kaum war der Aufruf raus, sich an der Christmas Comic Shopping List zu beteiligen, schon hatte ich den ersten Beitrag im Postfach. So kann’s gehen. Beginnen tut Steffen Coosman von NerdNerdNerd mit einem Comic, der erst nächste Woche erscheint – aber vielleicht schauen wir Unwissenden uns zuerst die anderen 3 Teile an, bevor wir nächste Woche die Comicläden stürmen. Wenn ihr auch einen Beitrag zur Christmas Comic Shoppimg List verfassen wollt, schickt ihn einfach an mich. An Steffen vielen Danke und sein Beitrag folgt hier:

Bildschirmfoto 2012-12-05 um 17.05.05Weihnachten? Ist das nicht die Zeit, in der die Werbung einem noch lauter ins Ohr brüllt, man solle doch bitte mehr konsumieren. Nein, noch nicht genug. MEHR! KONSUMIERE! OK, du willst es ja nicht anders! TAKE MY EFFING MONEY!!! Dieses Jahr steht für mich nur ein Comic-Buch wirklich ganz oben auf dem Haben-Will-Sonst-Werde-Ich-Mein-Leben-Lang-Nicht-Mehr-Glücklich-Und-Ich-Mache-Den-Rest-Der-Menschheit-Für-Den-Rest-Ihrer-Kümmerlichen-Existenz-Dafür-Verantwortlich-Liste: Der vierte und damit letzte Band von Jack Kirby’s Fourth World
Omnibus-Reihe.

Was ist die Fourth World denn überhaupt? Gerade bei DC eingestiegen wurde Jack Kirby Anfang der 1970er Jahre die Verantwortung für die Reihe „Superman’s Pal Jimmy Olsen“ übertragen. Die Serie verkaufe sich schlecht, so DC. Dabei hatten die Verkaufszahlen gerade einmal die magische Grenze von 300.000 verkauften Einheiten unterschritten. Pro Ausgabe wohlgemerkt. Heute gilt ein Comic-Heft mit 150.000 Einheiten bereits als Rekordhalter und selbst die großen amerikanischen Verlagen träumen davon. Kirby fackelte nicht lange und startete voll durch. Jimmy Olsen wurde in eine Geschichte verwickelt, die galaktische und dimensionsübergreifende Ausmaße annahm. Die beiden göttlichen Welten New Genesis und Apokalips bekriegen sich noch immer und verschiedene Figuren geraten immer wieder in den Weg des bösen Gottes Darkseid. Ja, den gab es damals schon. In insgesamt 4 von Kirby geschriebenen UND gezeichneten Heftserien wurde die etwas krude und für die 70er Jahre typisch pychedelische Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln weitererzählt. Nach nur 55 Heften wurden alle Serien allerdings eingestellt und Kirby konnte die Geschichten nie wirklich zu Ende erzählen.

Band 4 enthält die fehlenden Kapitel der bisherigen Bände und ebenso auch den Abschluss „The Hunger Dogs“. Dieser wurde zwar von späteren Autoren großzügig ignoriert um weitere Fourth World-Geschichten erzählen können, darf aber in keiner Sammlung von Kirbys Göttlicher Tragödie fehlen.

Das einzige was mich bereits beim dritten Band gestört hat ist der Buchrücken, den dieses Mal wohl auch wieder das neue DC-Logo zieren und das Gesamtbild im Regal etwas trüben wird. Das ist halt der Nachteil bei Neuauflagen! Trotzdem große Leseempfehlung!

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