Eine Zombiegeschichte für’s Herz – Warm Bodies Trailer 1 + 2 und Buchtipp

11 Dez

Zombiefilme sind für mich so eine Sache. Im Prinzip finde ich das furchbar spannend und faszinierend, aber ich kann nicht sehen, wie jemand gefressen wird. Jedenfalls nicht zu detailreich. Dass es da einen Zombiefilm gibt, den ich unbedingt sehen will, ist also ungewähnlich. Aber „Warm Bodies“ schafft das. Hier könnt ihr sehen, was mir daran gefällt:

Bildschirmfoto 2012-12-11 um 08.47.56Süß nicht? Im Ernst: Die Idee hat was und ist nicht so kitschig, wie „Zombie-Liebesfilm“ vermuten lässt. Woher ich das weiß? „Warm Bodies“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Isaac Marion. Bildschirmfoto 2012-12-11 um 08.55.36Bei uns gibt es das Buch auch und zwar unter dem klangvollen Namen „Mein fahler Freund“. Der Tittel hat es auf Anhieb auf meine „Liste der blödesten Buchtitel“ geschafft.  Nicht nur, dass der Titel das Buch wirklich wie eine dieser vielen „Vampir poppt Mädchen“ Geschichten aussehen lässt (auch wenn Stephanie Meyer das Buch mochte *grusel*) – er verdreht auch noch die Perspektive des Buches. Das wird nämlich aus Sicht des Zombies „R“ erzähtl (muss ich noch erwähnen, dass das Mädel „Julie“ heißt? und ja, es gibt sogar eine Balkonszene – aber wie gesagt, nicht in kitsch).

„Warum Bodies“ ist auch mehr eine „coming of age“ Geschichte, in der es darum geht, das „R“… erwachsen wird. Oder sich von seiner Welt und deren Gesellschaftsmodell emanzipiert. Die Liebesgeschichte ist da, aber erwartet keine Musicalnummer mit singenden Zombies (die gibt’s nur hier).

„Warm Bodies“ liest sich gut (zumindest die englische Version) ist spannend, nicht allzu grausam (aber ja, es ´geht um Zombies und die bringen Leute um – jede Menge sogar) und auch etwas witzig (aber nicht zu viel) und ist schnell verschlungen.

Am Ende also mal den etwas anderen Lesetipp: wenn ihr zwischen Weihnachten und Neujahr etwas Zeit habt, kann ich euch das Buch nur empfehlen.

2 Antworten to “Eine Zombiegeschichte für’s Herz – Warm Bodies Trailer 1 + 2 und Buchtipp”

  1. Comicgirl 11. Dezember 2012 um 15:33 #

    Um ehrlich zu sein: Der Film sieht für mich einfach nur doof aus. So nach dem Motto: Teenie-Filme kommen immer gut an, Zombies sind gerade angesagt – mischen wir doch einfach beides. Ich würde kein Geld ausgeben, um den zu sehen.
    Da ich aber gratis ins Kino kann und du so begeistert darüber schreibst werde ich dem Film trotzdem eine Chance geben und mich gerne eines besseren belehren lassen.

    • eincomicleben 11. Dezember 2012 um 16:07 #

      Er basiert ja immerhin auf einem Buch, also hatte kein Studio deinen Gedankengang da oben. Aber wo du’s ansprichst: Im Buch ist „R“ zwischen mitte zwanzig und mitte dreißig, Julie ca. 19 Jahre alt – sie haben das also etwas angepasst und beide ungefähr gleichaltrig gemacht
      Der Film kann natürich immer noch doof werden, aber das Buch gefällt mir – und den Trailer mag ich eben auch😉

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