Das Superman-Problem: Doomsday, Death of Superman revisited

4 Mrz

Ich möchte mich mal etwas mit Superman beschäftigen. Nicht ganz so einfach, wenn man ihn selbst nur noch aus Smallville kennt. Aber diejenigen von euch, die Superman noch lesen (und ein paar müssen das ja sein), können ja mit mir diskutieren. In meiner Ecke des Internets sind viele Superman-Fans, die ich über Smallville kennengelernt habe. Weswegen ich eine Meinung häufig höre: Das mit dem New52 ist irgendwie alles Mist, die Romanze zwischen Superman und Wonder Woman sowieso und überhaupt fehlt hier Clark Kent! Ist das so? Und sind die regulären Comics so… sprunghaft, wie bemängelt? Oder ist das nur eine Seite der Fans?

Zur besseren Diskussionsgrundlage gibt es ein paar Zeiten aus einem Artikel zu Superman. Der ganze Artikel hat auch noch ein paar Panels aus den Comics, um die Punkte besser zu verdeutlichen. Schaut ruhig mal rein:

While reading the new 52, particularly Superman books, we have found several questions.  Are we supposed to forget everything that came before?  Or are we supposed to remember things pre-52 that the creators are counting on?  And the latest question is:  Are we supposed to not remember what has been in new 52 continuity now?

Doomsday.  Referenced several times in the new 52 Action arc of Grant Morrison.  Superman died before the Corporate Super-Doomsday arrived in Metropolis.  In fact, Action 16 was called The Second Death of Superman.

Five years later, in Superman #1 we had these hints that Metropolis had been destroyed sometime previously. George Perez must have been told that Doomsday, the Death of Superman had already occurred.  As well as Scott Snyder, writer of Swamp Thing #1, which takes place 5 years after Action & Justice League #1. Even Soule in SM/WW #2 references that Doomday means death and Clark shows fear.

The problem with the Superman books (as well as Justice League for part of its first year) is that it started with two distinct timelines.  Action took place 6 months before Justice League #1 and Superman #1 took place 5 years after both of those books.  So basically creators can toss all kinds of shit into that 5 year gap if they wanted to.  But they haven’t … yet.

Is DCE now telling us that it wasn’t Doomsday that killed Clark – DEAD- the first time – and if so, WHO THE HELL WAS IT?  Where’s that story?

Superman has had absolutely no foundational continuity between multiple timelines, alternate realities, emotional & psychological attacks, battling aliens all the time, no connection to humanity, etc etc etc.  GIVE SUPERMAN SOME KIND OF HISTORY AND CHARACTERIZATION WE CAN HOLD ONTO!!!

Was sagt ihr? Nur Gejammer von Fans, die sich nicht von der alten Comic-Realität trennen können? Oder stimmt was nicht mit den Comics? Und wenn ja, woran liegt es? Autoren? Redaktion? Dem Charakter selbst?

viaLOVE & LIVE in HIS PURPOSE – New 52 Skidoo: Doomsday, Death of Superman revisted.

5 Antworten to “Das Superman-Problem: Doomsday, Death of Superman revisited”

  1. Steffen 4. März 2014 um 10:53 #

    Hmm… den Fehler, den viele DC-Altfans machen, imho bis zu nem gewissen Punkt auch du, ist einfach nicht einzusehen, dass die New 52 ein gänzlich neues Universum ist. Das wird von der „Rückkehr“ gewisser Charaktere gesprochen und dann gejammert, dass sie anders seien als vorher obwohl es eigentlich die ersten Auftritte dieser Personen, Helden, Gegner etc ist. Dass die Neu-Interpretationen, Revamps oder gar Remixe oft nicht den Geschmack der Alt-Leser treffen, sehe ich ein. Und begeistert bin ich über das ewige Wiederholen der besten alten Storylines auch nicht. „Forever Evil“ zeigt im Moment aber wie man ein altes Silver Age Konzept (erster Auftritt des Crime Syndicates) modern und nachvollziehbar aufziehen kann. Und Serien wie Wonder Woman oder The Flash zeigen, dass Comics auch einfach nur gut sein dürfen.

    Zum Thema Supermans Tod: Ob man das jetzt noch mal lesen muss, wo Doomsday der beliebteste Recycling Villain der letzten 10 Jahre war, wage ich zu bezweifeln. Was Superman angeht hab ich die Hoffnung an die New 52 eh verloren, „Action Comics“ ist komisch, „Superman“ auch, „Superman Unchained“ blieb hinter meinen Erwartungen zurück (hab das erste Panini Heft von meinem Podcast Kollegen Max gelesen und war nicht sonderlich begeistert) „Adventures of Superman“ ist die bessere Alternative. Aber pauschal zu sagen, die New 52 ist kompletter Mist, weil dieser und jener Charakter Käse ist, finde ich aber auch falsch.

    Der Fehler, den DC macht ist meiner Ansicht nach Inkonsistenz: Da werden bestimmte Elemente der Gesamtkontinuität revidiert und andere 1:1 beibehalten, andere in Detail geändert, andere so angepasst wie man es gerade braucht (s. Barbara Gordon und „The Killing Joke“). Aber von dieser ohnehin inkonsequenten Kontinuität kann man sich als Leser auch einfach lösen. Und die alten Comics verschwinden ja nicht mit der Veröffentlichung der neuen.

  2. velverin1981 4. März 2014 um 14:22 #

    So ganz Unrecht hat der Artikelauszug nicht. Superman fehlt in meinen Augen eine Richtung, in die er sich entwickeln soll. Es gibt viele Ansätze, aber so richtig aufgreifen tut es niemand. So ist zumindest mein Eindruck. Und die verschiedenen Zeitschienen von Action Comics, JL und Superman haben ihren Teil dazu beigetragen.
    Ebenso vermute ich, dass man sich aktuell mehr mit der kryptonische Seite beschäftigen will. Was vermutlich auch Man of Steel geschuldet ist. Für viele Supermanfans ist das ungewohnt, da diese Seite zwar immer vorhanden war, aber bis auf bestimmte Events immer im Hintergrund stand.
    Und wenn ich so auf die letzten Ausgaben zurückblicke, die ich gelesen habe. Ist es wirklich ein Kampf nach dem nächsten. Keine wirkliche Verschnaufspause oder großartige Charakterentwicklung zwischen drin. Und mit dem Seitenwechsel von Lex wird das ganze vermutlich noch schwieriger mal Gegner zu finden, die Superman/Clark auf einer anderen Ebene herausfordern als pure Kraft.
    Die Verbindung Superman/Wonder Woman finde ich jetzt nicht so schlimm. Es auch so eine Gewöhnungskiste. Clark und Lois waren quasi seid ihrer Entstehung immer irgendwie mit einander verbunden und ab den 60er auch immer romantisch verbändelt. Bei Flash stört die Leute mehr, dass Wally bis dato noch nicht aufgetaucht ist, als die Tatsache, dass er nicht mehr mit Iris zusammen ist. Warum ist also diese Verbindung so problematisch? Ich habe keine Ahnung,finde sie sogar recht interessant und es ist ja auch nicht so, als wäre sie nicht schon oft angedeutet worden bzw. sogar schon umgesetzt worden ist (Kingdom Come/Red Son). Zudem hat man genug über die Zeit mitbekommen, dass dies nur eine Beziehung auf Zeit ist. Ansonsten wäre das Ende von Justice League International und auch die Existenz von John Lane-Kent (Superboy) ziemlich schwer zu erklären.

  3. Konrad (@DerGreenNinja) 9. März 2014 um 12:13 #

    Superman ist einer der Charaktere die für mich durch das Reboot enorm gelitten haben. Justice League Supes ist ein arroganter Depp und in Action Comics kam ich nicht wirklich rein. Es stimmt aber schon, dass nicht wirklich klar ist, wie die New 52 für „neue Leser“ sein sollen, wenn alles immer ewig lange Story-Arcs sind die sich über ein halbes Dutzend Serien verteilen.

  4. Comicgirl 9. März 2014 um 20:21 #

    Ich finde es inzwischen toll, dass Superman und Wonder Woman ein Paar sind. Beides sind Charaktere, die mich nicht sonderlich interessieren, aber den SM/WW-Comic lese ich.
    Ich verstehe aber, dass die alten Superman-Fans empört sind. Ich komme dafür mit anderen Veränderungen nur ganz schlecht klar.

    Die Kontinuität hat aber nicht nur bei Superman gelitten. Das scheint im Moment eher ein generelles Problem des DCU zu sein. Bei Batman ist es mindestens genau so schlimm.

    Ich lese zwar nicht alle Comics von DC, versuche aber immer bei allen Serien up to Date zu bleiben. Bei Superman hab ich das schon länger aufgegeben.

    Und Comichelden, die sterben, sorgen bei Fans inzwischen im besten Fall für ein Schulterzucken, im schlechtesten für so Sätze wie „Schon wieder? Ich weiss schon, warum ich immer weniger Comics lese.“

  5. Kim 26. April 2015 um 01:03 #

    Ich finde es schade, dass manche die Ansicht vertreten, dass das nicht passt.
    Wonder woman und Supes sind das perfekte Paar und wer nicht sehen möchte, dass die zwei eine neue Liebesgeschichte angehen, der kann ja immer noch die alten Comics lesen! Ich finde es gut, dass mal ein neuer Ansatz verfolgt wird. Zu oft hat man Clark schon mit Lois gesehen!

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